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„Systematische Unterstützung der Primärmediziner*innen bei der Versorgung von Menschen mit Psychischen Erkrankungen ‐ Orientierung zu Früherkennung und begleitender Therapie“

Die Mehrheit der an einer psychischen Störung erkrankten Menschen wird in einer Hausarztpraxis versorgt. Gute Kenntnisse bei Hausärzt*innen über das psychosoziale Unterstützungsnetzwerk zur Früherkennung und Behandlung von Betroffenen sind Voraussetzung für angemessene Zuweisungen im Hilfesystem. Vor diesem Hintergrund möchte der Landesfachbeirat Psychiatrie Niedersachsen die Entwicklung eines niederschwelligen Konzeptes zur Unterstützung von Hausärzt*innen auf den Weg bringen. Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung förderte die Umsetzung einer Literaturrecherche zum Thema der Unterstützung der Hausärzt*innen bei der Früherkennung und begleitenden Behandlung von psychischen Erkrankungen.

Projektziele

Zwei Zielsetzungen sind mit der Literaturrecherche verbunden:

1: Die systematische Literaturrecherche und Evidenzbewertung zur Frage: „Welche Unterstützungen gibt es für Hausärzt*innen bei der Früherkennung und begleitenden Behandlung von Patient*innen mit psychischen Erkrankungen?“

2: Die Bewertung der ausgewählten Projekte hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit auf den Kontext der regionalen niedersächsischen Versorgung.

Die Ergebnisse des Projektes sollen in das Konzept des Landesfachbeirates Psychiatrie Niedersachsen mit einfließen. 

Studiendesign und Methodik

Für einen umfassenden Überblick über die vorhandene Evidenz und Forschungsliteratur des komplexen Themenfeldes wurde ein Scoping Review durchgeführt. Um abgeschlossene Projekte zur Früherkennung und begleitenden Behandlung von Patient*innen mit psychischen Erkrankungen mit Wirksamkeitsnachweis für Hausärzt*innen zu identifizieren, wurden mehrere Fachdatenbanken auf der Grundlage von katalogisierten Schlagwörtern durchsucht. Neben Originalarbeiten konnten Projektberichte, Reviews und Monografien im Zeitraum von 2006 bis 2020 in den Sprachen Englisch oder Deutsch in die Bewertung und Analyse einbezogen werden.

Zur Einschätzung der Übertragbarkeit auf die niedersächsische Versorgungslandschaft der aus dem „Scoping Review“ gefundenen deutschen Projekte kam ein spezifisches Modell zur Bewertung von komplexen Interventionen im Gesundheitssektor zur Anwendung.

Ergebnisse und Inhalte werden demnächst publiziert.

Studienregistrierung

Nicht anwendbar (keine Studie).

Projektfinanzierung

Mit 20.000 Euro gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Ihre Ansprechpersonen:

Oberärztin / Koordinatorin Lehre

Dr. med. Iris Demmer, MME

Dr. med. Iris Demmer, MME

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Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Nancy Thilo

 Nancy Thilo

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Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Dr.-Ing. Falk Schlegelmilch

Dr.-Ing. Falk Schlegelmilch

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